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Ihr Standort: Home > Gemeindeverwaltung > Gemeindebetriebe > Haus der Senioren
Wir freuen uns, dass Sie diese Möglichkeit nutzen, sich via Internet über unser Haus zu informieren. Das Haus der Senioren besteht nunmehr seit August 1998 und wurde in Kooperation der Gemeinden Uttendorf und Niedernsill verwirklicht. Bei all unseren Überlegungen, ein schönes Haus, ein zentral gelegenes Haus, ein medizinisch technisch optimal ausgestattetes Haus, ein funktionelles Haus zu errichten, stand immer eines im Vordergrund – der Mensch, der dieses Haus einmal bewohnen wird. Wir alle haben uns in vielen Besprechungen und Planungen bemüht, ein Haus zu errichten, das den Anforderungen unserer älteren Mitmenschen in allen Bereichen gerecht wird.
Erdgeschoß 8 Einheiten Obergeschoß 16 Einheiten Dachgeschoß 17 Einheiten
Jede Einheit verfügt über einen Vorraum, einen Schlaf/Wohnraum sowie Dusche/WC und kleinem Erker Speisesaal Aufenthaltsraum Cafe Therapieräume
Schon die im Eingangsbereich angebrachte Keramik gibt ein gelungenes Beispiel, dass es ein Miteinander zwischen der jungen Generation und unseren älteren Mitmenschen geben kann. Einige Schülerinnen der Hauptschule Uttendorf haben unter Anleitung des Herrn Dir. Volker Lauth die Arbeiten erstellt.
Ein für viele Mitmenschen ganz wichtiger Raum ist die Kapelle des Hauses, die künstlerisch von Hr. Dir. Volker Lauth gestaltet wurde. Die farbliche Abstimmung, die Linienführung beeindrucken die Sinne und sollen Einkehr und Freude vermitteln.
Bei der feierlichen Eröffnung am 30.8.1998 waren sich alle Festredner einig „dieses Haus soll eine Stätte der Begegnung und Mitmenschlichkeit sein“. Unsere Gesellschaft hat große Verantwortung und wird auch daran gemessen, welche Rahmenbedingungen von uns für unsere älteren Mitmenschen zur Verfügung gestellt werden, d.h. wir müssen die Grundvoraussetzungen schaffen, um auf die Bedürfnisse der Bewohner eingehen zu können, um eine Atmosphäre zu schaffen, in dem sich die BewohnerInnen wirklich „zuhause“ fühlen können und Geborgenheit erleben.
Alle MitarbeiterInnen sind bemüht, dieser großen und wichtigen Aufgabe durch gute Ausbildung, durch Verständnis, durch Fürsorge, durch liebevolle Betreuung, durch Achtung und Rücksicht, diesem Grundsatz gerecht zu werden. Die 100%ige Auslastung des Hauses und die große Nachfrage weisen darauf hin, dass uns dies gelungen ist.
Um diesen Ansprüchen auch weiterhin gerecht zu werden, sind neben einem guten Arbeitsteam immer wieder neue Ideen, Mut und Engagement notwendig.
Grundversorgung und Pflege der BewohnerInnen
Hospizarbeit und Palliativbetreuung Palliativ = Lindern, das bedeutet, es wird versucht, durch gezielte medizinische und pflegerische Leistung Linderung und Erleichterung der Beschwerden herbeizuführen, um so die Lebensqualität trotz schwerer Erkrankung zu verbessern, wobei auch großer Wert auf Beratung und Beistand der Betroffenen in schwierigen Situationen gelegt wird).
Motivation als Prävention zum Alleinsein im Alter (Pilotprojekt, vom Land Salzburg gefördert, mit dem Ziel, ältere Menschen durch verschiedene motivierende Hilfestellungen aus ihrer Isolation herauszuführen und dadurch das körperliche und seelische Wohlbefinden zu verbessern)
Berufsorientierung für Jugendliche ab der 8. Schulstufe (junge Menschen sollen eine Chance bekommen, den Betrieb unseres Hauses in seiner Gesamtheit kennen zu lernen und über 3 Wochen a 30 Stunden hinweg in den verschiedenen Bereichen mitzuhelfen)
Abendcafe mit musikalischer Umrahmung (nicht alle Bewohner möchten zeitig schlafen gehen, daher soll das Abendcafe ein Treffpunkt dafür sein – statt Isolation geselliges Beisammensein)
Betreutes Wohnen
Schülermittagstisch, Essen auf Räder
Seniorenturnen
Mitglied des YEP (Young engaged People) Schülerprojekts
Praxisausbildungsstätte für AltenfachbetreuerInnen und Pflegehilfeschulen
Sozialberatung
Physiotherapie
Vorträge, Seminare, Feiern, Lesungen, Vernissagen, Musikgruppen, Tanzgruppen, Ausflüge etc. ...
Mitarbeiterfortbildungen (Prof. Aigelsreiter, Renate Moser,...)
Kreatives Gestaltenund Beschäftigung (= ist keine Frage des Alters, Nützliches und Dekoratives kann unter Anleitung hergestellt werden, z.B. Bilder malen, mit denen die Vorräume im Seniorenpflegeheim verschönert werden, im Bild einige Damen beim Malen unter fachkundiger Anleitung von Dir. Volker Lauth)
Insgesamt kann auf die vergangenen Jahre sehr positiv zurückgeblickt werden, wofür vor allem den 29 MitarbeiterInnen, namentlich Herrn Alfred Hörmann als Leiter des Hauses, allen ehrenamtlichen HelferInnen und nicht zuletzt unserem Sprengelarzt, Herrn Dr. Hermann Timelthaler ein großes Dankeschön gebührt.
Obwohl man immer von rigorosen Sparmaßnahmen - auch im Bereich der medizinischen Versorgung – hören kann, sind wir alle bemüht, den heutigen Standard im Seniorenpflegeheim Uttendorf/Niedernsill zu halten und oben genannte Zusatzangebote im Sinne des Strukturoptimierungsmodells (Zentrum für integrative Betreuung und Übergangsversorgung) zu erweitern. Für Auskünfte steht der Leiter des Seniorenpflegeheims, Herr Alfred Hörmann gerne zur Verfügung.
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